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Presse: Konzernumbau führt bei Degussa zu hohen Sondereffekten 23.09.2005
aktiencheck.de
Der Spezialchemiekonzern Degussa AG (ISIN DE0005421903 / WKN 542190) geht in Zusammenhang mit dem anstehenden Konzernumbau von erheblichen Einmalbelastungen aus und zieht möglicherweise eine Schließung größerer Standorte in Betracht.
Vorstandschef Utz-Hellmuth Felcht bezifferte die für den Konzernumbau notwendigen Einmalbelastungen gegenüber der "Financial Times Deutschland" auf einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe. Felcht geht damit auf das Umbauprogramm Degussa 2008 ein, das die Unternehmensberatung McKinsey für das drittgrößte deutsche Chemieunternehmen ausgearbeitet hat.
Degussa war Anfang 2001 aus der Fusion von Degussa-Hüls mit SKW Trostberg entstanden. Im Anschluss daran trennte sich der drittgrößte deutsche Spezialchemiekonzern von Geschäftsbereichen mit einem Gesamtumsatz von 6 Mrd. Euro. Das verbleibende Kerngeschäft wurde restrukturiert, wobei die daraus resultierenden Einmalbelastungen auf 500 Mio. Euro beziffert wurden.
Mit dem Programm Degussa 2008 soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis 2008 um 300 Mio. Euro gegenüber dem Fiskaljahr 2004 gesteigert werden. Dabei zeichnen sich laut dem Bericht jedoch bisher nicht berücksichtigte Sondereffekte in bislang unbekannter Höhe ab. Analysten gehen in diesem Zusammenhang von Aufwendungen in Höhe von mindestens 300 Mio. Euro aus, berichtet die "FTD" weiter.
Die Aktie von Degussa notiert aktuell mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 35,85 Euro.
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